PLA NX1

Polylactide sind Polymilchsäuren, die zu der Gruppe der Polyester gehören und aus Milchsäuremolekülen aufgebaut sind.

PLA NX1 ist ein biokompatibles Material, das aus erneuerbaren Ressourcen gewonnen wird. Es lässt sich einfach verarbeiten und steht mit seinen Eigenschaften einem großen Anwendungsbereich offen.

  • Detaillierte Druckqualität
  • Einfache Handhabung
  • Lebensmittelzulassung
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Materialinformationen

Testwerte nach ISO 527

Testwerte nach ISO 527

Testwerte nach ISO 306

Materialeigenschaften

Maximale Belastung
Maximale Belastung
Gut
Bruchdehnung
Bruchdehnung
sehr robust mit durchschnittlicher Bruchdehnung
Wärmeformbeständigkeit
Wärmeformbeständigkeit
bis 60°C
Schwierigkeitsgrad
Schwierigkeitsgrad
einfach
Visuelle Qualität
Visuelle Qualität
leicht glänzende und reflektierende Oberfläche
Layerhaftung
Layerhaftung
sehr gut
Schlagfestigkeit
Schlagfestigkeit
Gut

Wiki-Tech

Geschichte

Als Entdecker der Polyactide gilt der französische Chemiker Théophile-Jules Pelouze, der 1845 bei einem Versuch mit Milchsäure die Bildung von Oligomeren und Polymeren beobachtete.

Herstellung

Polyactide gehören zu den Polyestern und sind aus vielen aneinander gebundenen Milchsäuremolekülen aufgebaut.

Bei der Produktion des Materials wird über eine mehrstufige Synthese von Zucker Milchsäure fermentiert. Gewonnen wird die Milchsäure heutzutage aus Glucose und Melasse. Diese Lactide, wie die ringförmigen Milchsäuremoleküle bezeichnet werden, können dann zu PLA polymerisiert werden.

3D-Druck

Die für den 3D-Druck verwendeten PLA-Filamente sind zudem keine reinen PLA Kunststoffe, sondern sogenannte „PLA-Blends“, also Mischungen, bei denen spezielle Zusätze eingefügt werden, dass das Material den speziellen Anwendungsgegebenheiten trotzen kann. Meist werden hier speziell für die jeweiligen Gegebenheiten Materialien entwickelt und gefertigt. Das garantiert eine hohe Effizienz und Konstanz. Die PLA-Materialien sind aufgrund ihrer einfachen Handhabung besonders gut für Anfänger geeignet.

Technische Daten

Als Biomaterial besitzt das PLA auch keinen unangenehmen Geruch im geschmolzenen Zustand. Zudem nimmt PLA bei der Lagerung nur wenig Feuchtigkeit auf und ist sehr UV-Beständig. Auch die schwere Entflammbarkeit und die guten mechanischen Eigenschaften eröffnen einen weiten Anwendungsbereich für dieses Material.

Bei der Nachbearbeitung des Druckteils ist aufgrund der mechanischen Eigenschaften nicht alles möglich. Besonders Bohren und Fräsen sollte vermieden werden. Auch die Bearbeitung mit Aceton ist nicht möglich, da das PLA gegen Aceton resistent ist. Andere Bearbeitungsmethoden wie z.B. kleben, bemalen oder schleifen können problemlos durchgeführt werden.

Anwendungsgebiete

Verwendet wird PLA hauptsächlich in der Verpackungsbranche. Besonders auf die biologische Abbaubarkeit wird dabei wert gelegt. So werden oft Hygieneprodukte oder Tragetaschen aus PLA hergestellt. Auch hier wird nicht das Roh-PLA verwendet, sondern Mischungen, die speziell für die Anwendung entwickelt wurden. Weiters werden auch Verpackungen, Folien, Strohhalme, Fasern als Nahtmaterial im medizinischen Bereich oder Verbundwerkstoffe aus PLA hergestellt.

Anwendungsbereiche

Verpackungen, Folien, Strohhalme, Fasern als Nahtmaterial im medizinischen Bereich, Verbundwerkstoffe

Geeignet für Anfänger, dank der einfachen Handhabung

Große Farbauswahl
FDA konform
RoHS konform
Reach konform
Geruchsneutral

Showcase

PLA ist der gängigste Kunststoff im Bereich des 3D-Drucks. Durch das einfache Handling können selbst Anfänger leicht zu schönen Druckteilen kommen. So sind auch viele Verschiedene Anwendungsbereiche für das Material offen. Von einfachen Kunstwerken, über Vasen, bis hin zu Ersatzteilen für beschädigte Kunststoffteile ist alles möglich.


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