Mehr Platz, mehr Maschinen und mehr Filament

Jeder weiß, wer wächst braucht Platz. Auch bei uns wurde es langsam eng. Daher wurde es höchste Zeit, um zu erweitern.


Angefangen hat alles wie bei einem typischen Start-up. Zwei Studenten, eine Garage und ganz große Träume. Als die zwei Gründer Marco Depaoli und Johannes Früh noch während des Studiums das erste Mal mit der 3D-Druck Technologie in Berührung gekommen sind wussten sie sofort – das hat Potential - und die beiden sollten recht behalten. Im Jahr 2014 wurde das Unternehmen gegründet und die erste eigene Extrusionsanlage entwickelt und gebaut. Nur ein Jahr später war es dann soweit und die ersten Filamente (PLA und ABS) konnten verkauft werden. Im Jahr 2018 reichte der Platz in der Garage des Elternhauses nicht mehr aus und Extrudr übersiedelte in ein größeres Gebäude nach Lauterach. Zu dem Zeitpunkt zählten fünf Mitarbeiter:innen zum Team und es wurde auf zwei Extrusionanlagen Filamente produziert. Heute, drei Jahre später, bietet Extrudr insgesamt 19 verschiedene Materialarten an und auch das Team hat mit 30 Mitarbeiter:innen rasant an Zuwachs gewonnen. 


Doch damit nicht genug... Jetzt ist die nächste Erweiterung geplant. Zwölf Extrusionanlagen werden am Standort Lustenau nach und nach in Betrieb genommen. Auf rund 3000 m² sind Produktion, Lager und Versand untergebracht. Die Verwaltung sowie Forschung und Entwicklung bleibt der alten Heimat Lauterach treu. Zwei Anlagen werden am bisherigen Standort bleiben und für Materialtests genutzt.

 

Neuer moderner Maschinenpark

Die Qualität der Produkte und der Umweltschutz stehen bei der Erweiterung an erster Stelle. Die neue Generation der Extrusionsanlage ermöglicht nicht nur einen höheren Output, sondern liefert auch weniger Ausschuss und ist somit energieeffizienter als zuvor. Zudem sind die Anlagen mit mehr Messsensorik ausgestattet, was ein weiterer Beitrag zur Qualitätssicherung leistet. 
Auch eine Kunststoffmühle soll in Lustenau zum Einsatzkommen, womit Filamentabfälle zerkleinert und wiederverwendet werden. Ein großer Anteil der derzeit anfallenden Abfälle können dann in den eigenen Recyclingkreislauf zurückgeführt werden. 

 

Ein Blick in die Zukunft

Bereits heute denken wir an morgen. Langfristig sollen alle Kompetenzen wieder unter einem Dach gebündelt werden. Im Jahr 2022 beginnen wir mit dem Bau eines eigenen Firmengebäudes in Lustenau mit einer Nutzfläche von rund 8.000 – 9.000 m². Mit Fertigstellung des Gebäudes wird die Produktion, Lager, Versand, Forschung und Entwicklung sowie die Verwaltung wieder an einem Ort vereint sein.